Samstag, 14. November 2009

Isolieren, Schaufeln und ein bewegter Kran

Damit bei euch nicht die Vermutung aufkommt, dass ich die letzten zwei Wochen nicht geschafft habe werde ich jetzt mal schnell meinen Blog wieder auf Vordermann bringen.

Hier noch ein Bild von den Fenstern die wir im Saal eingebaut haben und der Außenverkleidung, die ich gemacht habe.


Vergangene Woche haben wir ein bisschen mit Mineralwatte herum gespielt. Ich hab ja nicht gegen Steinwolle, aber dass man dann auch noch über Kopf isolieren muss, muss nicht all zu oft sein. Denis und ich haben den Boden des Erkers von unten Isoliert. Das schöne dabei ist, dass man auch noch nach dem Feierabend weiß, was man ge
schafft hat ;-) Anschließend haben wir auf die Fläche dann auch noch DWD- Platten zur Abdeckung hoch geschossen und da die DWD-Platten ausgingen, mussten wir zum Schluss auch noch ein bisschen OSB- Platten verwenden.

(Denis und ich beim Isolieren)

(fertige Baustelle)

Gegen Ende der letzten Woche haben wir dann auch noch Angefangen auf der Baustelle vom Eberhard Beck (Ebbe) zu arbeiten. Der Ebbe baut zurzeit in Deutschland ein Haus ab und hier wird gerader Fundamente und Bodenplatte vo
n Rumänen gemacht. Wir mussten noch allerdings aushelfen und haben Vermessen und Fundamente ausgegraben.
Diese Woche haben wir dann auch noch eine Dränage verlegt und den Keller angefüllt. Da man nicht überall mit dem Radlader hinkonnte, musste dann meistens die gute Handarbeit herhalten. Wir haben letztendlich einige Stunden geschaufelt und dem ganzen den Titel "Schaufeln für einen guten Zweck" und "Nächstenliebe ausgelebt" gegeben. Übung macht ja bekanntlich den Meister und man lernt auch beim Schaufeln nicht aus, z.B. haben wir mit einer Frankfurter Pfanne geschaufelt.

(ausgraben der Fundamente, da wo der Bagger nicht hinkommt)

Am Wochenende waren der Johannes und ich auf einer Mittarbeitertreffen/Mittarbeiterschulung für die deutschsprachige Jugendarbeit in Mediasch. Das ganze nennt sich LJMK (Landes Jugendmitarbeiter Kreis) und ist vom Jugendwerk. Das Wochenende stand unter dem Thema Bibliodrama. Wir hatten eine schöne Zeit und haben neue Leute kennen gelert, die uns auch hier in Rumänien mit der Sprache verstehen.

Diese Woche musste die Plattform für den Kran hergerichtet werden und so war ich diese Woche auch oft damit beschäftigt den Weg und die Plattform zu rrüüütttttellln. Man läuft eigentlich nur vor und zurück und nachts träumt man davon, dass alllless wwacckkkelllttdt.

Am Freitag war es dann soweit. Der Kran musste umziehen. Ein Mechaniker kam aus Deutschland um hier den Kran zu versetzten. Das Wetter spielte uns zum Glück keinen Streich und zum Schluss ließ sich sogar noch die Sonne blicken. Beim Ab- und Aufbau des Kranes lief alles problemlos und ohne Komplikationen. Das Spannende war nur der Transport. Für den Transport wurde ein etwas größerer Radlader als PdF hat besorgt. Es zeigte sich auch schnell, dass der farblich zum Kran passende Radlader, Feuer unter der Haube hatte und den Kran ohne Probleme an den neuen Platz zog. Es gab dabei zwischendurch auch ein paar wacklige Knie aber der Kran kam unversehrt oben an. Ihr könnt euch ja auf den Bildern von dem Radlader selber überzeugen. Den Sound kann ich euch aber auf den Bildern nicht mitgeben.

(abbau des Krans)