Sonntag, 18. April 2010

Zwei spannungsreiche Wochen gehen vorbei

Der Richtigkeit halber gingen die zwei spannungsreichen Wochen schon letzte Woche oder so zu Ende, als die Elektriker aus Deutschland wieder in die Heimat abgereist sind. Dies war allerdings zu dem Zeitpunkt nicht mehr auf geplanten Wege möglich. Man entschied sich aufgrund des hohen Aschegehaltes in der Luft mit der Bahn von hier zurück zu fahren.
Also wie schon erwähnt waren zwischen 4 und 6 Elektriker zwei Wochen hier um im Gesamten Haus die Elektroinstallation zu machen. Zeitlich war man nach den zwei Wochen nicht fertig, aber dennoch hatte man den geplanten Fortschritt gut erreicht. In dieser Zeit hatten aber auch Johannes und ich alle Hände voll zu tun. Wir hatten wieder die Aufgabe Wände zu schließen, in denen die Kabel verlegt waren, damit anschließend die Dosen gesetzt werden konnten und auch verdrahtet werden konnte. Nebenbei mussten wir dann auch noch die Türzargen einbauen, die gerade noch rechtzeitig am K-Freitag angekommen sind. Die Türrahmen mussten eingebaut sein, bevor wir die Wände für die Elektriker beblanckten. Trotz des großen Zeitdrucks schafften wir es, dass alle immer Arbeit hatten und niemand auf den nächsten warten musst. Aber in diesem Punkt fehlt es uns an Arbeit ja eigentlich nie.

(beim Wände stellen, da mussten auch noch Kabel und Dosen rein)


Am Wochenende machte ich mich dann mit dem Deutz und der Wiesenegge auf die Wiesen hier auf dem Gelände und eggte die Wiesen vom Zeltplatz über den Fußballplatz bis zur Wiese um die Kläranlage ab. Jetzt wo es mittlerweile wieder wärmer geworden ist und alles wieder in einem kräftigen grün Ton wächst wir es so langsam auch schon Zeit mit dem Mulchen anzufangen. Mal sehen ob ich in der nächsten Woche dazu kommen werde.

(ich beim Wieseneggen)

Am letzten Wochenende war hier im Haus ein Mitarbeitervorbereitungstreffen von den Freizeiten im Sommer. Da wir vom Bauteam da nicht mit teilnehmen mussten und wir auch mal wieder ein ruhiges Wochenende brauchten um von den Arbeitsintensiven Wochen mit den Gruppen zu erholen haben wir uns das Wochenende aufgemacht zu einem bekannten und haben dort das Wochenende verbracht. Wir hatten unsere Ruhe. Konnten mal wieder richtig ausschlafen und entspannen und waren auch noch mit ein paar Jugendlichen von dort an einem Stausee. Das Wochenende über hatten wir herrliches Wetter und konnten dann wieder erholt in die neue Woche starten.


(Stausee)


In dieser neuen letzten Woche hieß es dann für Denis und mich Holzdecke. Seit zwei Wochen habe ich mit dem Denis zusammen die Holzdecke in der Küche, im Kinderzimmer, im Schlafzimmer, im Erker und zuletzt auch noch im Esszimmer montiert. Wir waren jetzt nicht nur mit der Holzdecke beschäftigt sondern mussten teilweise auch noch die Unterkonstruktion (Lattung und teilweise auch Konterlattung) montieren. Die Erkerdecke machte uns am Meisten zu schaffen. Nicht nur weil wir in 5-6m Höhe arbeiten mussten sondern weil wir auch noch mit den verschiedensten Winkeln und Neigungen zu kämpfen hatten.


(Holzdecke in der Küche)


(Holzdecke im Kinderzimmer)


(und zum Schluss noch die fertige Erker Decke)

Donnerstag, 1. April 2010

Erst Alaskianer und dann schleifen

So, nachdem wieder für kurze Zeit Ruhe im Haus eingekehrt ist werde ich mal wieder die Zeit nutzen um wieder was in meinen Blog zu schreiben.
Die vergangene Woche hatten wir Unterstützung aus Alaska. Eine Gruppe von 12 Personen aus der Gemeinde von Joseph waren hier für 10 Tage, um an der Außenverschalung des Haupthauses zu arbeiten.

Die Woche zuvor waren Johannes und ich damit beschäftigt in Denis seiner Wohnung zu arbeiten. Wir haben vor allem die Rigipsdecke im Bad, Flur und Wohnzimmer gemacht, aber auch eine weitere Wand mit Rigips geschlossen und viele weitere Kleinigkeiten.
(fertige Rigipsdecke im Flur und Wohnzimmer)

Das waren dann auch die letzten Vorbereitungen für die Gruppe aus Alaska. Es waren nicht alle an der Außenverschalung beschäftigt und deshalb begann ein kleines Team aus drei Personen in derer Wohnung die Rigipsplatten zu verspachteln und teilweise auch schon zu schleifen.

(nach dem ersten mal Spachteln)

Der Rest der Gruppe war wie gesagt damit beschäftigt die Außenverschalung des Haupthauses zu befestigen. Dazu wurden die dafür Vorbereiteten Lärchebretter zurecht gesägt, die Unterkonstruktion befestigt und dann die Bretter an die Wand genagelt. Die Gruppe schaffte es die Außenverschalung an vier Seiten des Hauses zu befestigen.

(fertige Außenverschalung)


Am letzten Freitag hatten wir dann einen Staff Tag, an dem wir zusammen mit dem Team hier auf der Baustelle waren. Zum einen wurde ein bisschen aufgeräumt und zum anderen wurde Holz gesägt, gespalten und aufgesetzt.

(beim Holz machen)

Diese vergangenen Wochen über hatten wir wieder Frühlingshaftes Wetter. Teilweise konnte man draußen sogar schon im T-shirt arbeiten. Umso überrascht waren wir dann, als es am Sonntag Mittag dann anfing mit schneien und bis zum Abend alles wieder fast bedeckt mit Schnee war. Allerdings war es dem Schnee schon am nächsten Tag zu warm und schmolz den Montag über dann auch schon wieder weg.
In dieser Woche bin ich wieder in Denis Wohnung tätig und habe mich damit befasst, die Farmacellplatten für das Spachteln vorzubereiten. Danach bin ich dann übergegangen zum schleifen der gespachtelten Flächen der Rigipsplatten. Und da es an den meisten stellen nicht mit einmal spachteln und schleifen getan ist, werden ich wahrscheinlich auch noch länger mit schleifen beschäftigt sein;-)


(Schleifgängster)