Samstag, 31. Oktober 2009

Sonne und Schnee im wechsel

Nachdem nun wieder zwei Wochen vergangen sind, werde ich euch mal wieder Neuigkeiten mitteilen.
Am letzten Wochenende hatten wir hier im Haupthaus full- house. Hier im Haus war eine der ersten Veranstaltungen im Haus, oder besser gesagt noch auf der Baustelle, das CAMP. Das CAMP ist ein langes Wochenende, bei dem alle Mitarbeiter von Freizeiten eingeladen werden um sich in diesem Sinne nochmals bei ihnen zu b
edanken. Um das Haus noch ein bisschen wohnlicher zu machen haben wir davor noch gut eingeheizt, weitere Wände gestellt und für Licht und Strom in den einzelnen Zimmern gesorgt. Die Tage vor dem CAMP waren recht kalt und umso mehr hatte man dann auch Freude am sonnigen Wetter während dem CAMP. Wir hatten das Wochenende teilweise sogar Temperaturen von über 20°C und damit auch Gelegenheiten zu schönen herbstlichen Spaziergängen oder zum Volleyball spielen.

(beim Volleyball spielen)

Bei den Temperaturen bekam unser eingesähtes Gras auch nochmal richtig Lust zu wachsen und man könnte sogar fast dem Gras beim Wachsen zusehen. Es schimmert also mittlerweile schön recht grün von der bisher braunen Stelle vor dem Haupteingang des Hauses.



Letzen Montag ging es dann wieder richtig zur Sa
che. Zum einen hat es wieder geregnet und wir haben unser Projekt mit dem Pumpenschacht und der Kläranlage vorerst abgeschlossen. Der Filter der Kläranlage haben wir den Montag zuvor eingebaut und dann musste nur noch die Decke des Pumpenschachtes ausgeschalt werden. Dies ging trotz der erschwerten Bedingungen recht gut und wie hatten sogar Zeit um "Hammerversenken" zu spielen. Wir haben hier halt bei jeder Art der Arbeit unseren Spaß.

(fertiger Filter in der Kläranlage)

Die Woche über haben wir uns dann noch mit vielen Kleinigkeiten beschäftigt. Ich habe z.B. noch die restlichen Glasscheiben im Großen Saal mit dem Denis eingebaut und Dachlatten für die Außenverschalung gekauft. Am Donnerstag wurde ich dann morgens vom Johannes mit den Worten "ach du Scheiße" geweckt. Er wollte mir d
amit aber nicht sagen, dass wir verschlafen haben, sondern dass es über Nacht geschneit hat. Für den Schnee ist es aber noch ein bisschen zu warm und somit ist alles recht nass. Am Freitag haben wir uns dann auch in die Werkstatt verkrochen und haben den Montagetisch in der Werkstatt abgebaut und verräumt. Danach begannen wir mit dem Hobeln der ersten Bretter für die Außenverschalung und zerbrachen uns den Kopf für die beste Taktik fürs hobeln, abrichten, zusägen und fräsen, die aber noch weiter ausgetüftelt werden kann.

(Dennis und ich beim Hobeln)

Sonntag, 18. Oktober 2009

Und es wird kälter

Wieder ist eine Woche vergangen und es wird kälter. Letzte Woche Mittwoch hatten wir den ersten Schnee und am Donnerstag ist die weiße Pracht sogar liegen geblieben. Wir hatten hier sogar zwischenzeitlich bis zu 15cm Schnee, aber die Temperaturen sind noch zu hoch, dass der Schnee länger liegen bleiben würde.

Letzten Sonntag haben wir noch bei Sonnenschein eine Fahr
radtour auf die Poiana gemacht, dass ist hier ein größeres Skigebiet in der Nähe. Wir hatten von allem was dabei, von Fahrrad fahren, schieben bis zum tragen, bergauf wie auch bergab. Mountainbiken live.

Gegen Mitte der Woche wurde es dann wie gesagt kälter und wir haben angefangen die Arbeiten im Haupthaus vorzubereiten. Etliche Pakete von Steinwolle ins Haus transportiert, Styropor- Lager versetzt, Holzbalken ins Haus gebracht und weitere Kleinigkeiten.

Die ersten Wände haben wir mit Fermazell-
Platten versehen und teilweise auch weitere Wände gestellt.



(Ich beim Lackieren einer Box)

Damit uns in Zukunft auch noch warm ist, waren wir die vergangene Woche eigentlich größtenteils damit beschäftigt uns um unser Holz zu kümmern. Streicheln und sonstige Betätschelungen. Nachdem wir feststellen mussten, das die umgebaute Müllpresse als Holzspalter doch etwas zu wenig Power hat stand bald fest, dass wir doch vorerst das Holz, das einen Durchmesser von bis zu 80cm hat, mit der Hand gespalten werden muss. Durch manches muss man halt einfach durch, auch wenn es mal ein Ast ist.
Soweit mal von der letzten Woche.

(Der verschneite Holzstapel)

Samstag, 10. Oktober 2009

Das Fundament steht

Nach einem langen dritten Tag und einem weiteren vierten Tag im Wasser haben wir vorerst die Arbeiten im Fluss abgeschlossen.
Am Mittwoch stand relativ schnell fest, dass wir nicht mehr zum Betonieren kommen und so wurde der größte Teil fertig eingeschalt. Der Arbeitsraum war Teilweise tiefer, als es einem lieb war und die Schalungen unter Wasser zu befestigen war teilweise kniffelig und zeitraubend. Doch das schöne Wetter machte uns die Arbeit nicht mehr schwerer als sie eh schon war, sondern brachte den nötigen Ausgleich zum kalten Wasser.



Das Betonieren am Donnerstag, oder besser gesagt das Beton schaufeln würde bei dem Sonnenschein zu einer schweißtreibenden Angelegenheit. Wir hatten ein traumhaftes Wetter und einen sehr trockenen Beton, was das Schaufeln nicht gerade leichter machte. Aber dennoch haben wir es geschafft. Und das Ergebnis könnt ihr auf dem nächsten Bild sehen.

(Fertig betoniertes Fundament unter Wasser)

Danach machte ich mich noch daran, den frisch eingesähten Rasen Pferdesicher zu machen und ihn bei dem ausbleibenden Regen zu bewässern.
Um sich das Wochenende noch mal richtig zu verdienen stand am Freitag Holz machen auf dem Programm. Es stand auch bald fest, dass wir bei dem Haufen noch mehr Tage und Feierabende beschäftigt sind.

(ein kleiner Teil der gemachten Arbeit)

Dienstag, 6. Oktober 2009

Zweiter Tag im Wasser

Nachdem am Montag ein Staff- Day war, konnten wir Heute erst wieder ins Wasser steigen. Gestern kamen wir noch dazu, neben dem Eingangsbereich des Haupthauses ein wenig Gras einzusähen und hoffen darauf, dass es bis zu den ersten richtigen kalten Tagen noch keimt und wächst. Aber bei den derzeitigen Wetterverhältnissen müssen wir uns eigentlich nur um das beregnen Gedanken machen.

(Denis und ich beim sähen)

Heute Morgen beim Frühstück beschlossen wir heute nur die erste Hälfte der Schutzmauer fertig ein zu schalen und dieses Stück dann auch gleich zu betonieren. Es hat sich dann auch schon recht früh die Sonne blicken lassen und machte wenigstens das Arbeiten über Wasser sehr angenehm. Allerdings kam mir dann das Wasser heute um 2°C kälter als das letzte Mal vor und ich war froh, dass wir bald den ersten Teil eingeschalt hatten.


Nach dem Mittag ging es dann auch schon ans Betonieren. Was ich mit Sicherheit sagen kann ist, dass man sich bei solcher Arbeit das Fitness Studio sparen kann, denn das Betonieren war zu 95% eine reine Schauflerei und das macht sich dann auch schnell bemerkbar, wenn aus den 3 Angekündigten Mischern am Ende des Tages 6 Mischer wurden. Das Resultat unserer Arbeit kann sich schon sehen lassen und wir freuen uns schon auf den Rest des Einschalens...

(1.Teil des fertig betonierten Fundamentstücks)

Samstag, 3. Oktober 2009

Einschalen mal anders

Seit ende der letzten Woche sind wir dabei, dass Fundament für die Schutzmauer am Wehr vorzubereiten. Das Wehr staut dass Wasser für das Wasserkraftwerk. Da bei einem Hochwasser im Juni der Kanal, der das Wasser zum Kraftwerk führt, unterspült wurde, wird nun eine Schutzmauer am Wehr errichtet um wieder solch ein Schaden zu verhindern. Das Fundament erstreckt sich über eine Länge von 20m und unsere Baugrube, die wir ausgebaggert haben befindet sich teilweise Unterwasser.

(re. Fluss; li. Baugrube)


Am Freitag begannen wir dann mit dem Einschalen der Fundamente. Der Tag begann leicht bewölkt und Temperaturen angenehm zum Arbeiten. Zu beginn schafften wir es noch uns von dem Wasser zu drücken, doch bald stand fest, das zwei von uns nun doch im Wasser arbeiten mussten. Die Pumpe die wir benutzten hatte nur so viel Kraft, das nachlaufende Wasser wieder abzupumpen und so blieb der Wasserpegel in der Baugrube relativ konstant. Das Wasser hatte zu beginn gefühlte 5°C doch mit der Zeit gewöhnt man sich an alles. Nach knapp vier Stunden stieg dann das Wasser, da die Pumpe ausfiel, an und als es dann auch noch anfing zu regnen hatte das kalte nass an den Füßen nach vier Stunden ein Ende. An solchen Tagen lernt man ganz besonders die warme Dusche zu schätzen. Aber was uns auch bewusst ist, ist dass wir noch nicht fertig mit einschalen sind;-)

(zwei FSJler die beim Arbeiten Spaß haben)