Samstag, 3. Oktober 2009

Einschalen mal anders

Seit ende der letzten Woche sind wir dabei, dass Fundament für die Schutzmauer am Wehr vorzubereiten. Das Wehr staut dass Wasser für das Wasserkraftwerk. Da bei einem Hochwasser im Juni der Kanal, der das Wasser zum Kraftwerk führt, unterspült wurde, wird nun eine Schutzmauer am Wehr errichtet um wieder solch ein Schaden zu verhindern. Das Fundament erstreckt sich über eine Länge von 20m und unsere Baugrube, die wir ausgebaggert haben befindet sich teilweise Unterwasser.

(re. Fluss; li. Baugrube)


Am Freitag begannen wir dann mit dem Einschalen der Fundamente. Der Tag begann leicht bewölkt und Temperaturen angenehm zum Arbeiten. Zu beginn schafften wir es noch uns von dem Wasser zu drücken, doch bald stand fest, das zwei von uns nun doch im Wasser arbeiten mussten. Die Pumpe die wir benutzten hatte nur so viel Kraft, das nachlaufende Wasser wieder abzupumpen und so blieb der Wasserpegel in der Baugrube relativ konstant. Das Wasser hatte zu beginn gefühlte 5°C doch mit der Zeit gewöhnt man sich an alles. Nach knapp vier Stunden stieg dann das Wasser, da die Pumpe ausfiel, an und als es dann auch noch anfing zu regnen hatte das kalte nass an den Füßen nach vier Stunden ein Ende. An solchen Tagen lernt man ganz besonders die warme Dusche zu schätzen. Aber was uns auch bewusst ist, ist dass wir noch nicht fertig mit einschalen sind;-)

(zwei FSJler die beim Arbeiten Spaß haben)

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