Dienstag, 15. Dezember 2009

Wenn es kalt wird kann man ein wärmendes Feuer gut gebrauchen

Wenn man morgens mit einem Schneeball geweckt wird, weiß ich dass zum einen Schnee über Nacht gefallen ist und dass zum Anderen ich noch eine offene Rechnung mit dem Johannes habe.
Bei uns hier sind in der letzten Zeit die Temperaturen immer wieder gefallen. Wir sind mittlerweile bei Temperaturen unter Null angelangt und seit heute haben wir auch wieder etwas mehr Schnee. Es lag zwar schon eine nicht nennenswerte Menge Schnee, aber nun wurde es deutlich weißer und bei den Temperaturen bleibt die Pracht auch noch eine weile erhalten.
Die Kälte mach aber auch dem Ein oder Anderen zu schaffen. Der Radlader z.B. benötigt zum anlassen meistens ein bisschen Zuneigung. Aber mit dem Batterieladegerät und andern Tricks hat der dann auch Lust zu arbeiten. Der Traktor dagegen könnte sich mal ein Beispiel am Radlader nehmen. Als wir viele Versuche hinter uns hatten um ihn zum Laufen zu bringen und uns kaum mehr was einfiel, was man noch machen könnte, entschieden wir uns für die Version, die ihr nun auf dem Foto sehen könnt. Ich kann euch nur sagen es hat funktioniert!

(ein Feuer wärmt nicht nur die Hände)

Am vergangenen Sonntag verließen uns Denis und Joseph, die sich nach Österreich aufmachten und so blieben Johannes und ich alleine im Haus zurück. Nachdem wir uns entschlossen hatten, die Betten so gegen 11Uhr zu verlassen kam uns der Gedanke nach einem kleinen Brunch, dass man doch bei solch einem schön sonnigen Wetter nicht nur in der Bude hocken sollte, sondern was unternehmen könnte. Wir entschlossen und dann für ein kleinen Sonntagsspaziergang auf den Berg. Geplanter Start war 13Uhr und gestartet sind wir dann um 14Uhr. Aber wenigstens brannte der Ofen auch wieder und machte warm Wasser und die Waschmaschine musste auch wieder zum Laufen gebracht werden. Wir zogen also los zur Cabana Malajesti auf 1720m oben angekommen zog es uns aber noch ein wenig höher und wir erreichten nach ca. 250 Höhenmeter auch noch ein Kreuz. Oben angekommen wurden ein paar Bilder gemacht und auf Grund der Kälte und der Uhrzeit schnell wieder nach unten. In der Hütte schoben wir uns noch kurz was zum essen rein und machten uns wiederauf den Absteig. Allerding wurde das eher ein wettlaufen gegen die Dunkelheit der mit einem unentschieden endete. Nach ca. 3,5h kamen wir dann wieder wohlbehalten und erschöpft am Haus an.

(Johannes und ich am Gipfelkreuz)

In den letzten zwei Wochen kamen auch noch ein LKW und ein Anhänger mit Sachen für Ebbes Haus, die abgeladen werden mussten. Ich spielte aber meistens nur die Rolle des Bremsers. Der Bremser ist die zweite Person auf dem Radlader, die für das Bremsen zuständig ist. Diese wird allerdings nur dann gebraucht, wenn man nicht mit der Gabel oder der Schaufel bremsen kann und es alleine ungünstig ist.

(beim Abladen des Anhängers)

Denis und ich haben in der letzten Zeit einige Wände gestellt und beblanckt. Das sind dann immer die Arbeiten, bei denen man schnell sieht, was man gearbeitet hat. Wenn nämlich die Wand mal aus ein paar Holzständern zusammengeschossen ist und dann auch noch mit OSB oder Rigips beblanckt ist, geht das zum Einen recht schnell und zum Anderen ist meistens durch die Wand eine große Veränderung im Raum. Es ist Abends auch etwas anderes, wenn man sieht was man den Tag über geschafft hat oder nur weiß, dass man was gemacht hat und nicht viel davon sieht;-)

(dort wo es weiß ist, ist Rigips auf der Wand und da war zuvor offen)

(das wird das Bad)

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Männer beim arbeiten

Zum einstimmen der arbeiten der vergangenen Zeit ersteinmal ein paar Bilder. Denn die sagen ja bekanntlich mehr als viele Worte ;-)

(Zivis beim schaffen)

(Sonntagsausflug)



In
der letzten Zeit habe ich mich mit verschiedenen kleinen Arbeiten beschäftigt und ab und zu gab es dann mal wieder mal was über mehrere Tage. So z.B. musste Anfang der Woche der zwei LKWs mit Ebbes Haus abgeladen werden und da gab es einiges zu tun. Der erste LKW hatte Hauptsächlich Wände geladen, die mit einem Autokran abgeladen wurden und beim zweiten LKW musste man dann deutlich mehr Hand anlegen, da diese nicht nur Wände geladen hatte. Diesen konnten wir dann auch mit Hilfe des Radladers bis in die Reichweite des Krans ziehen und zum Ausladen der restlichen Wände den Kran benutzen, was beim ersten nicht möglich war. Es ist doch immer wieder Interessant wie viel Power doch der Radlader hat.

Damit die Bodenplatte für das Haus auch fertig wird halfen wir auch ein bisschen aus beim verlegen von Abwasserrohren und beim Anfüllen von Kies und anschließendem rütteln .

Nachdem es auch Anfang der Woche unter Null Grad kalt war, ging unser Holzvorrat im Heizraum zur neige und ich bemühte mich heute darum, wieder Holz in den Heizraum zu schaffen, sodass es uns auch weiterhin warm bleibt. Mit Radlader, Gitterbox, Schubkarre und so mancher Rampe schaffte ich es auch das Holz vom Stapel vor der Scheune in den Heizraum zu bekommen.

(beim Befüllen der Gitterbox)

Im Haupthaus sind wir auch wieder ein Stück voran gekommen. In der oberen Wohnung haben wir angefangen die Instalationsebene anzubringen, ein Dachfenster fertig zu Isolieren, Außenwände fertig ab zukleben und schon die ersten Wände mit Rigips versehen. Für manche Wände mit einer Dachschräge muss man ganz schon Rigips zurechtschnitzen damit die Platte auf die dafür vorgesehene Wand passt und wenn das dann immer noch nicht reicht muss dann ein bisschen mehr gespachtelt werden. Aber soweit sind wir noch nicht.

(ab geklebte Außenwand mit Instalationsebene)

Am vergangenen Sonntag haben wir nach unserem reichlichen Sonntagsessen mit selbst gemachten Spätzle und Braten einen kleinen Verdaungsspaziergang gemacht. Wir machten uns auf den Weg und liefen in den Wald oberhalb des Grundstücks auf dem Weg von den Waldarbeitern. Je Höher man kam umso besser war auch die Aussicht. Wir hatten einen schönen Blick auf den Königstein. (Bild siehe oben) Und bei einbrechender Dämmerung trieb es uns wieder nach Hause in die Küche.