Nachdem ich jetzt schon vor längerer Zeit von der Arbeit im Haus berichten wollte, werde ich euch jetzt mal wieder auf einen neueren Stand bringen.
In den ersten zwei Arbeitswochen nach dem Urlaub und den Staff Tagen stand für uns Wände, Wände und nochmals Wände auf dem Programm. Wir mussten für die Wasserinstallateure, die mittlerweile auch schon einige Zeit da sind, noch Vorbereitungen treffen. Die drei Helfer aus Deutschland machen hier im Haupthaus die komplette Wasserinstallation. Dafür mussten aber noch einige Wände gestellt werden und die Vorbauschalen (Spülkästen für die Toiletten) in die Wände montiert werden. Wir kamen gut Voran und erreichten auch unser Ziel. Bei dieser Art der Arbeit sieht man auch recht schnell was man gearbeitet hat und das motiviert dann um so mehr. Wir schafften es auch, alle erforderlichen Wände und andere Vorbereitungen zu treffen, bis die Sanijungs aus Deutschland kamen.
Anschließend war ich dann als Mitarbeiter mit auf einer Skifreizeit von PdF. Die Freizeit war für Jugendliche im Alter von 14 - 17 Jahren. Meine Aufgabe war es Hauptsächlich in der Küche mit zu helfen und auf der Piste Skiunterricht zu geben. Es war für mich nicht immer einfach als Skilehrer zu agieren, da ich zum einen der Rumänischen Sprache nicht mächtig genug bin und da ich keine Erfahrungen als Skilehrer hatte. Ich gab den Unterricht auf Englisch und wenn es mal eng wurde konnte ich auch von Deutsch nach Rumänisch von zwei Leuten aus meiner Gruppe übersetzt werden. Ich hatte eine Gruppe von sechs Jugendlichen, die Fortgeschritten Skifahren konnten. Mir machte es Spaß mit den Jugendlichen auf der Piste zu sein und Übungen zu machen. Allerdings war ich nach der Freizeit auch ziemlich geschafft.
Leider lies die Zeit um sich zu erholen noch ein bisschen auf sich warten. Aus Deutschland war eine Berufsschulklasse von Elektrikern für eine Woche hier auf dem Bau und machten die Elektroinstallation von Denis seiner Wohnung. Johannes, Michi, der aus Deutschland als Betreuer mitkam und ich waren in dieser Woche voll eingespannt. Die Elektriker verlegten die Leitungen in den Wänden und wir mussten die Wände dann schließen, damit die Jung´s dann die Dosen für Lichtschalter und Steckdosen setzten konnten und alles verdrahten und anschließen. Da wir zu dritt gegen 12 Elektriker anschaffen mussten und dafür sorgen mussten, dass denen die Arbeit nicht ausging hatten wir auch in dieser Woche viel zu tun und der Feierabend zog sich das ein oder andere mal in die Länge.
Gegen Ende der letzten Woche zog dann auch nach und nach wieder Ruhe in das Haus. Am Donnerstag verabschiedete sich die Berufsschulklasse der Elektriker wieder und machte sich auf den Heimweg. Am Samstag brachen dann auch die Sanijungs wieder ihre Zelte ab und flogen zurück nach Deutschland. Johannes und ich versuchen gerade wieder vollständig zu genesen, da wir beide mit einer Erkältung etwas angeschlagen sind und hoffen, dass wir am Montag dann wieder einsatzbereit und die Baustelle zu zweit genießen können.
Sonntag, 14. Februar 2010
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