Von dem Wetter hier in den letzten paar Wochen hatten wir sehr wechselhafte Bedingungen. Über mildes Winterwetter mit und ohne Schnee, hatten wir zwischenzeitlich Frühlingshaftes Wetter mit entsprechenden Temperaturen. Allerdings wurde dies dann auch schon bald wieder von einer kalten Front übertönt. Es machte sich also wieder Schnee breit und es wurde auch wieder kälter. Momentan hält sich der Schnee noch ein wenig, bei den Temperaturen bisschen über Null hat er aber nicht mehr so die großen Chancen.
An einem Wochenende im Februar hatten Johannes und ich unser zweites LJMK Mitarbeiter Treffen. Wir waren bei einem Bekannten in einem Freizeitheim untergebracht. Das Wochenende stand unter dem Thema Visionen. Wir hatten Programm und auch Zeit für Spiel und Spaß. Dort habe ich dieses Jahr auch das erst mal Volleyball gespielt.

Die darauf folgende Woche waren wir dann nur noch zu Zweit. Wir schlugen uns eher mit kleineren Arbeiten rum. Wände beblanken. Meistens kleine Ecken die viel Zeit kosteten. Ich isolierte einige Wände und bereitete das Bad in Denis seiner Wohnung vor, dass man dies sobald wir das OK bekamen fertig beblanken konnten. Eine größere Aktion in dieser Woche war das Abladen eines LKW. Der LKW brachte 13 Holzbalken (KVH 6x12) mit einer Länge von 14m. Beim Abladen auf der Straße bekamen wir den Auftrag sie am Stück auf das Gelände zu bringen. Als wir dann zu zweit die Balken vor der Scheune hatten fanden wir keine Möglichkeit sie im Trockenen unterzubringen und vergewisserten uns. Dann hieß es, allerdings, dass wir sie halbieren konnten. Ich habe dies dann aber nicht als Erschwernis gesehen, da das KVH am Stück (statt geschnitten) auch gut zu transportieren war.
Ab dem 23.2 bis zum 11.3 hatte ich dann Besuch aus Deutschland. Mein Freund Lukas kam mich für zwei Wochen besuchen und durfte in das Leben eines rumänischen FSJlers reinschnuppern. Zusammen mit ihm bereitete ich die Heizkreisverteiler für die Fußbodenheizung vor. Zusammen mit ihm beblankte ich dann auch Denis´s Bad und legte in der kompletten Wohnung vom Denis Styrophor rein, damit dann zwei Österreicher von der Firma M-Tec die Heizkreisverteiler setzten, anschließen konnten und die Fußbodenheizung in der Wohnung legen konnten. Gemeinsam gestalteten wir dann noch unseren Heizraum um und räumten ihn bei der Gelegenheit dann auch gleich auf. Material vom letzten Transport musste auch noch verstaut werden und damit verbrachte ich mit dem Lukas auch noch Zeit, das meiste in den Bunker zu räumen.
Da der Lukas aber nicht nur zum arbeiten da war unternahmen wir auch in und um Rosenau ein paar Sachen. Wir hatten einen Tag in Brasov, besichtigten die Burg von Rosenau, wanderten ein wenig und trieben so anderen Unfug. Zum Beispiel kamen wir an einem Sonntag auf die Idee, dass man doch mit dem Kran super Kistenklettern kann. Also machten wir uns mit unseren 16 Kisten (leider hatten wir nicht mehr) und dem nötigen Sicherungszeug zum Kran und kletterten dort. Am nächsten Sonntag machten wir uns gemeinsam mit der Familie Beck auf zu einer Skitour. In einem Skigebiet in der nähe hier führen wir mit dem Lift nach oben und von dort aus ging es dann mit Skiern und Fellen in die weiße unberührte Natur.
An diesem Sonntag stieß dann auch der Denis nach drei Monaten verletzungsbedingt wieder aus Österreich zu uns. Jetzt nach einer Woche wieder mit Chef haben wir uns so langsam wieder umgestellt und sind wieder in dem gewöhnten Tagesablauf zurückgekehrt.
Letzte Woche stand dann der Estrich in Denis Wohnung auf dem Programm. Dies machten zwei bekannte aus der Gemeinde. Den Estrich mischten wir hier vor Ort. Anschließend mussten die 14t Estrich dann in den zweiten Stock. Dies wurde dann mit dem Eimer, einer nach dem Anderen, über eine Umlenkrolle nach oben gezogen. Das Ende der Arbeit kann sich wie man sieht durchaus sehen lassen. Soweit dann hoffentlich für nicht mehr ganz so lange;-)

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